Das betroffene Kind

 

zeigt oft einzelne oder mehrere der folgenden Symptome:

 

• kann sich nicht lange konzentrieren

• lässt sich leicht ablenken

• ist unruhig, zappelig oder verträumt

• ist verlangsamt in alltäglichen Verrichtungen

• verdreht Buchstaben und/oder Zahlen

• hat Mühe mit Lesen, Rechnen oder Schreiben

• ist oft müde und erschöpft

• zeigt auffälliges und/oder aggressives Verhalten

• ist ungeschickt, stolpert und verletzt sich oft

• ist ängstlich und schreckhaft

• fürchtet sich vor neuen Situationen

• hat eine auffällige Stifthaltung

• kann sich Gelerntes schlecht merken

• ist allergieanfällig und häufig krank

• nässt gelegentlich noch ein

• zeigt unkoordinierte Bewegungsabläufe

 

Bei Legasthenie, Dyskalkulie oder einem AD(H)S

könnte neuromotorische Unreife eine ursächliche Rolle spielen.

 

Mit dem Entwicklungsfragebogen, welchen Sie im Downloadbereich finden, haben Sie die Möglichkeit, Hinweise darüber zu erhalten, ob die Probleme des Kindes auf eine neuromotorische Entwicklungs-verzögerung zurückgeführt werden können. Eine oder mehrere Phasen in seiner frühkindlichen Entwicklung wurden dann entweder ausgelassen oder ungenügend durchlaufen. Je nach Menge der Ja-Antworten erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die Probleme des Kindes auf sehr frühe Entwicklungsstörungen aufgrund fortbestehender frühkindlicher Bewegungsmuster zurückzuführen sind. Bei 8 Ja-Antworten und mehr (bis zur Phase des Schuleintritts) ist eine neuromotorische Entwicklungsförderung für das Kind eine sehr nahe liegende Behandlungsmethode.

 

 

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